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Das Museum für Zeitgenössische Kunst (Musée d’art contemporain), ein Bau von Renzo Piano, befindet sich in der Cité Internationale von Lyon, gegenüber dem Parc de la Tête d’Or und wurde am 19. Dezember 1995 nach 14-monatigen Bauarbeiten anlässlich der 3. Biennale von Lyon eröffnet.
Die Fassade der Vorderseite stammt aus den 30er Jahren und weist zum Parc de la Tête d’Or hin, wohingegen die Glasfassade des Museums auf die Passage der Cité Internationale gerichtet ist. Das Museum kann während der Öffnungszeiten als Durchgang genutzt werden, um von der eine zur anderen Straße zu gelangen.
Insgesamt hat das Museum eine Fläche von 6 300 m², wovon 3000 m², verteilt auf drei Etagen, als Ausstellungsfläche genutzt werden.

Zu den anderweitig genutzten Räumlichkeiten des Museums gehören das Dokumentationszentrum (Bibliothek/Archiv), ein Konferenzsaal, ein Kunsterziehungsraum für die jungen Gäste, ein Museumsshop und ein Museumsrestaurant.

Das macLyon zeigt aktuelle Arbeiten von Künstlern aus Frankreich und der ganzen Welt. Die Ausstellungen, die meist in Zusammenarbeit mit internationalen Vereinigungen entstehen, werden durch viele verschiedene moderne Techniken dargestellt: durch Klang (La Monte Young, Laurie Anderson), Installationen (Sophie Calle, Cai Guo Qiang), Choreographien (Anna Halprin), Gemälde (Marc Desgrandchamps, Keith Haring), Videos (Bill Viola) und Performances (Jan Fabre).

Das Museum behält seit seiner Eröffnung die dargestellten Ausstellungen, die in enger Zusammenarbeit mit den Künstlern entstanden sind. Manche monumentalen Kunstwerke erreichen eine Größe von mehr als 1000 m² (Robert Morris, Abramovic und Ulay).
Die Sammlung des macLyon umfasst insgesamt mehr als 1000 Kunstwerke. Würden alle gemeinsam ausgestellt werden, bräuchte man eine Fläche von 30 000 m².

Das Musée d’Art Contemporain de Lyon wurde unter dem Gesichtspunkt konzipiert, es den Künstlern komplett zur Verfügung zu stellen: Es bietet absolut frei umgestaltbare Ebenen, wodurch die Raumkonzeption und die Wege des Besuchers durch die Ausstellung immer wieder neu inszeniert werden können. Das macLYON gibt neuartigen Werken, die speziell für diesen Ort geschaffen und in enger Zusammenarbeit mit den Künstlern produziert wurden, den Raum, den sie benötigen.

Aus diesem Grund schließt das macLYON nach jeder Ausstellung (für durchschnittlich 6 Wochen), um den neuen Weg durch das Museum, entlang der neuen Kunstwerke, zu gestalten. Es bietet daher auch keine Dauerausstellung seiner Sammlung an. Dadurch wird nach jeder Pause quasi ein neues Museum eröffnet, mit ganz neuen, noch unveröffentlichten Werken.
Alle zwei Jahre dient das Museum als Ausstellungsort für die Biennale d’art contemporain (Biennale für zeitgenössische Kunst), deren künstlerische Leitung dem Direktor des macLyon, Thierry Raspail, obliegt.

Praktische Informationen:

Derzeit sind im macLYON jeweils von Dienstag bis Sonntag von 11-18 (Samstag und Sonntag 11-19) Uhr die Ausstellung La Biennale de Lyon , Mondes flottants